Die Engel der Jungfrau

(22. August bis 22. September)

Farben: Silber und Tiefblau
Herrscherplanet: Merkur
Engelstunde: Raphael
Zugehörige Pflanzen: Kümmel, Wiesensalbei, Marienblatt, Zypresse, Dill, Fenchel, Zitronenmelisse, Geißblatt, Eichenmoos, Patchouli

Die Zeremonienmagier rufen Voil oder Voel und Hamamiel an. Die herrschenden Engel sind ladara und Schaltiel. Die Engel der Jungfrau beschäftigen sich mit der Vollkommenheit von Dingen, Gedanken, Handlungen, Aufgaben oder Personen. Zu ihrem Bereich gehören Forschung, Untersuchungen, Eleganz und künstlerische Kreativität. Wenn Sie detailgenau arbeiten möchten, wenden Sie sich an die Engel der Jungfrau. Diese Engel interessieren sich auch für das Prinzip der Ernte und unterstützen uns bei allen zielgerichteten Handlungen und Arbeiten. Sie nehmen Anteil an Ihren Kollegen, Untergebenen, Haustieren und an der Schönheit. Sie verstärken diese Bereiche und helfen Ihnen, sich dort ergebende Schwierigkeiten auszuräumen, wenn Sie sie darum bitten.
Wenn Sie sich nach intellektueller Kommunikation in einer Liebesbeziehung sehnen oder nach einer klugen Lösung für ein Problem suchen, werden Ihnen die Engel der Jungfrau nur zu gerne hilfreich zur Seite stehen. Ursprünglich wurde die Jungfrau durch die sumerische Maisgöttin repräsentiert, später war sie Maria gleichgestellt. Die Jungfrau wird oft mit Blumen, Getreidegarben oder Maishalmen dargestellt. Sie ist die höchste Schnitterin, Sammlerin oder Verwalterin von Tatsachen. Das kollektive Unterbewußtsein der Jungfrau ist ganz eindeutig weiblicher Natur, und deshalb unterliegen Frauenleiden, die weiblichen Organe und die Geburt der Obhut der Engel der Jungfrau.
Wenn eine Freundin sich ein Kind wünscht oder unter gesundheitlichen Problemen leidet, legen Sie eine Puppe aus Maisstroh auf Ihren Altar. Heften Sie einen Zettel mit dem Namen Ihrer Freundin an die Puppe, und bitten Sie die Jungfrauenengel um Heilung und einen glücklichen Ausgang, sei es bei einer Operation oder bei der Geburt eines gesunden Kindes. Ich schenke schwangeren Frauen oft »Geburtspüppchen«, die mit Babysachen (wie Rasseln oder Storch- Anstecknadeln) versehen sind und die sie bei der Geburt bei sich haben können. Später kommt das Püppchen in das Kinderzimmer, um dort über das schlafende Baby zu wachen.

   

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